Deutsche Orchideen-Gesellschaft e.V.

Mexipedium xerophyticum

Am 24. Dezember 2018 um 0:01 veröffentlicht. Kategorie: ,

Mexipedium xerophyticum

Mexipedium xerophyticum ‚Windy Hill‘ HCC/AOS (Foto: Thomas LEHMANN)

Gerardo A. SALAZAR, Hauptprüfer des Biologischen Instituts der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko, und der mexikanische Botaniker Eric HÁGSATER bezeichneten die Entdeckung dieser einzigartigen Naturform als einen der bemerkenswertesten Funde der letzten Jahrzehnte in der neotropischen Orchideenflora. Erste Pflanzenteile wurden bereits im September 1985 von Heriberto HERNÁNDEZ gesammelt und an das Herbarium der Mexikanischen Orchideen-Gesellschaft (Asociación de Mexicana de Orquideologia, kurz AMO) gesendet. Die Mitarbeiter des Herbariums waren sich sofort sicher, dass es sich um eine völlig neue Art der Unterfamilie Cypripedioideae handeln musste, und sendeten Fotos an Experten in der ganzen Welt. Rolando JIMINEZ, Biologe und Mitarbeiter des Herbarium AMO, bestätigte diese Vermutung, nachdem er ein blühendes Exemplar aus derselben Sammlung gesehen hatte. Im September 1988 organisierten Miguel Ángel SOTO ARENAS, Gerardo A. SALAZAR und Eric HÁGSATER eine Exkursion zum Fundort – begleitet und geführt vom Entdecker Heriberto HERNÁNDEZ – um lebendes Pflanzenmaterial zu sammeln. Von den sieben Pflanzenkolonien, die im Tal des Rio del Corte in der Region Los Chimalapas im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca gefunden wurden, entnahmen sie eine ganze Pflanze mit mehreren Rosetten sowie einige Teile einer zweiten Pflanze für wissenschaftliche Zwecke. Die sieben gefundenen Pflanzen waren über ein Gebiet von ungefähr einem Hektar verteilt. Die größte der Pflanzen bestand aus 120 einzelnen Rosetten, die zusammen eine ganze Kolonie bildeten. Weitere Pflanzen wurden zunächst nicht gefunden. Trotz etlicher reifer Samenkapseln entdeckten die Forscher keine Jungpflanzen. Um die geringe natürliche Population zu schützen, wurde der genaue Fundort streng geheim gehalten, da zu befürchten war, dass illegales Sammeln die Population auslöschen würde. Dennoch entnahmen illegale Pflanzensammler bis zum Jahr 1996 fast alle Pflanzen, lediglich zwei Stück waren zu dieser Zeit noch vorhanden. Zwei Jahre später wütete ein großer Waldbrand in dem Gebiet, der eine Pflanze komplett vernichtete und die letzte verbliebene schwer beschädigte. Zum Glück erholte diese sich wieder und 2009 entdeckte man unweit des Erstfundortes einige weitere Pflanzen in einer nur sehr schwer zugänglichen Schlucht. Dort wachsen sie an senkrechten Kalksteinfelsen, ausschließlich an der Nordseite. Da diese endemische Art in der Natur stark gefährdet ist, ist es umso wichtiger, sie generativ und vegetativ zu vermehren und zu kultivieren.

Seitenansicht der Blüte – die nächste Knospe kommt schon (Foto: Thomas LEHMANN)

Die Erstbeschreibung wurde im Jahre 1990 durch die drei Sammler SOTO ARENAS, SALAZAR und HÁGSATER in Orchidea, dem Journal der Mexikanischen Orchideen-Gesellschaft, unter dem Namen Phragmipedium xerophyticum veröffentlicht. Da Phragmipedium aber dreifächrige Fruchtknoten besitzt und nicht einfächrige wie die bis dahin Phrag. xerophyticum genannte Pflanze, es von der Gattung Paphiopedilum durch den verzweigten Blütenstand und die Anordnung der klappigen Sepale in den Kronblättern abgegrenzt werden konnte, begründeten Victor A. ALBERT und Mark W. CHASE im Jahr 1992 eine neue Gattung für Phragmipedium xerophyticum und benannten es nach dem Herkunftsland als Mexipedium xerophyticum. Diese Neueingliederung wurde in Lindleyana 7(3): 172 – 176 veröffentlicht und ist der bis heute gültige Name, obwohl Victor A. ALBERT seine Meinung im Jahr 1994 revidierte und zusammen mit Börge PETTERSON alle Arten der Gattungen Phragmipedium und Mexipedium in die Gattung Paphiopedilum überführte. Allerdings folgte dieser Umkombination weltweit niemand. Um die Jahrtausendwende kamen die ersten Nachzuchten von Mxdm. xerophyticum in den Handel. Obwohl viele Kreuzungsversuche mit Phragmipedium zunächst erfolgreich verliefen – es entstanden Samenkapseln, der Samen keimte, Sämlinge wuchsen in Flaschen heran – ist bis heute keine Hybridisierung geglückt. Alle kleinen Pflanzen verendeten rasch, nachdem sie aus der Flasche mit dem Nährmedium geholt worden waren.

Das Klima am Naturstandort ist durch die Höhenlage von 320 Metern über dem Meeresspiegel warm und fast ganzjährig feucht mit viel Niederschlag. Die Temperaturen schwanken nur wenig zwischen den Jahreszeiten. Im Winter herrschen tagsüber 23 – 25 Grad, nachts 17 – 18 Grad. Im Sommer steigen die Werte tagsüber auf bis zu 30 Grad an und fallen in den Nächten selten unter 20 Grad. Meist liegen sie sogar noch etwas darüber. Niederschläge gibt es das ganze Jahr über, allerdings von Januar bis April deutlich seltener. Besonders im März fällt sehr wenig Regen. Aber auch in dieser „Trockenzeit“ ist das Habitat niemals vollkommen trocken und es herrscht immer eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Mexipedium xerophyticum wächst lithophytisch auf steilen Kalkfelsen in Wäldern mit xerophytischer Vegetation, teilweise auf dem blanken Felsen, manchmal wurzeln die Pflanzen in organisches Material, das sich in den Felsspalten ansammelt.

Die kleine Blüte verschwindet fast zwischen meinen Fingern (Foto: Thomas LEHMANN)

Mexipedium xerophyticum ist eine sympodial wachsende Pflanze, deren fächerartige Sprosse  durch lang auslaufende Rhizome getrennt sind. Jeder Spross bildet 5-8 gegenständig wachsende Blätter aus, die fleischig, fest und gekielt sind. Sie haben eine Länge von 3,5 – 11 cm und sind ca. 1 mm dick. Der Spross erreicht eine Höhe von bis zu 12 cm, je nachdem, wie die Blätter wachsen, kann er aber auch wesentlich niedriger sein. Abgestorbene Blätter färben sich kaffeebraun und verbleiben noch sehr lange an der Pflanze, ehe sie abfallen. Die haarigen Wurzeln verzweigen sich nur wenig, manchmal auch gar nicht, und sind sehr dünn. Die aufrecht wachsende Infloreszenz wird 6,5 – 13,5 cm hoch und bildet aufeinanderfolgend 3 – 7 Blüten aus, wobei immer nur eine Blüte geöffnet ist. Oft bildet sich ein Seitentrieb an der Infloreszenz, wenn oben keine neuen Knospen mehr gebildet werden. Der Blütentrieb ist nur 1 – 1,3 mm fein und mit kaffeebraunen Haaren besetzt. Die weißen Blüten sind 1,3 – 2,5 cm hoch und manchmal ganz zart rosafarben überhaucht. Die nach vorne gerichtete Fahne ist 9 – 14 mm lang und überdeckt den nach innen geschlagenen Schuh, der fast ballonförmig wirkt. Das Staminodium ist immer stärker rosa gefärbt. Die Petalen sind sehr schmal und im Verhältnis lang, meist nach unten gebogen und selten verdreht. Die Blüten von Mexipedium xerophyticum duften nicht.

Obwohl man in verschiedenen Quellen lesen kann, dass eine Kultur auf der Fensterbank – noch dazu in Europa – nicht möglich ist, kultiviere ich nun seit ein paar Jahren Mexipedium xerophyticum  ohne ein Gewächshaus. Meine älteste Pflanze habe ich vor 4 Jahren als kleines Teilstück bekommen und sie blühte seitdem schon 3 Mal bei mir. Im Frühjahr könnten es tatsächlich 3 Infloreszenzen werden, wenn alle neuen Triebe zur Blüten kommen. Da mich diese Naturform sehr begeistert und es mich wirklich traurig macht, dass sie in der Natur so gut wie ausgestorben ist, habe ich mir inzwischen einige Sämlinge zugelegt. Im Frühjahr ergatterte ich dann noch auf einer Verkaufsplattform im Internet ein Teilstück eines Klons, der von der Amerikanischen Orchideen-Gesellschaft mit HCC (Highly Commended Certificate) ausgezeichnet wurde. Die Auszeichnung entspricht in etwa der Bronzemedaille der D.O.G. Dieses Teilstück bestand nur aus einem einzigen halbwüchsigen Trieb mit 2 etwas lädierten Wurzeln. Ich rechnete eigentlich nicht damit, dass es durchkommt. Mit großem Erstaunen habe ich vor 3 Wochen gesehen, dass es sogar schon blühen will. Einen Neutrieb hatte es bereits im späten Frühjahr angesetzt. So viel zum Thema: Kann man auf der Fensterbank nicht kultivieren!

Damit die Neutriebe nicht über den Topfrand wachsen, wie bei diesem Beispielbild hier, … (Foto: Thomas LEHMANN)
… leite ich sie mit Hilfe einer Haarnadel vorsichtig vom Topfrand weg! (Foto: Thomas LEHMANN)
Die ersten Neutriebe von Sämlingen sind oft noch sehr kurz, sodass man das Problem nicht hat. Je älter eine Pflanze wird, desto länger können die Neutriebe sein. (Foto: Thomas LEHMANN)

Als Substrat nutze ich bei den meisten eine Mischung aus mittlerer und feiner Rinde, Perlite, Bims und Holzkohle. Die Rinde speichert gut Wasser und gibt durch den Zersetzungsprozess Nährstoffe frei. In der Natur wurzeln sie ja auch oft in verrottendes organisches Material in den Felsspalten und nutzen die dadurch verfügbaren Nährstoffe. Perlite mische ich mit hinein, weil es zum einen das Substrat locker und luftig macht und zum anderen ebenfalls gut Wasser speichert und mit der Zeit abgibt. Bimskies ist ein Mineralgestein, das Calcium, also Kalk, freigibt. Da Mexipedium am Naturstandort ja ausschließlich auf Kalkstein zu finden ist, haben die Pflanzen einen erhöhten Calciumbedarf, den ich zu einem Teil mit dem Bimskies abdecken kann. Zusätzlich gebe ich alle 3-4 Monate Hüttenkalk auf die Substratoberfläche und gieße diesen in das Substrat ein. Hüttenkalk ist ein kohlensaurer Kalk, der gut wasserlöslich ist und von der Pflanze gut verstoffwechselt werden kann. Die Holzkohle im Substrat dient dazu, ein paar trockenere Bereiche im Topf zu schaffen, da sie kaum Wasser aufnimmt und sehr schnell abtrocknet. Im Grunde ist das auch mein Standard-Phragmipedium-Substrat, weshalb ich es auch von Anfang an für die Mexipedien nutzte und damit gut zurechtkam.

Ich hätte wahrscheinlich gar kein anderes Substrat ausprobiert, wenn ich das oben erwähnte Teilstück nicht in purem Kanuma vom Vorbesitzer bekommen hätte. Kanuma ist ein mineralisches Substrat, das aus der Azaleen- und Bonsai-Kultur kommt. Benannt ist es nach der japanischen Stadt, in der es abgebaut wird. Es hat einen sauren PH-Wert, weswegen ich nie auf die Idee gekommen wäre, es für Mexipedium zu nutzen. Da es mich aber sehr interessierte, fragte ich den Verkäufer, von dem ich das Teilstück hatte, über seine Kultur in diesem Substrat aus. Er verwendet Kanuma schon sehr lange, da es sehr gut Wasser aufnimmt und lange feucht bleibt, ohne Staunässe zuzulassen. Gegen den sauren PH-Wert nutzt er Leitungswasser, mit dem er bei jedem zweiten Wässern gießt. Ich fand die Kulturmöglichkeit interessant und kannte Kanuma und seine positiven Eigenschaften bereits. Also beschloss ich, mein Mxdm. xerophyticum darin zu belassen und es einfach auszuprobieren. Nur mit dem Leitungswasser konnte ich mich nicht anfreunden, weil ich lieber mit gutem Dünger den Leitwert des Wassers erhöhe, als dass ich ein bereits salzhaltiges Wasser nutze, bei dem ich nicht weiß, was alles darin enthalten ist. Deswegen entschied ich mich dazu, auch das Kanuma regelmäßig mit Hüttenkalk zu bestreuen. Wie oben schon erwähnt, war das Teilstück nur ein halbwüchsiger Trieb mit zwei Wurzeln. Innerhalb von 4 Wochen sah ich die ersten aktiven Wurzelspitzen am Topfrand. Nach 2 Monaten bildete sich dann ein Rhizom, an dem nach 5 cm ein neuer Trieb entstand. Heute, ca. 8 Monate später, ist der halbwüchsige Trieb von damals ausgewachsen und ein Blütentrieb hat sich entwickelt. Somit ist für mich klar, dass auch Kanuma, solange ich etwas gegen den sauren PH-Wert unternehme, ein gut geeignetes Substrat für die Kultur von Mxdm. xerophyticum ist.

Die Blütentriebe sind sehr dünn und wachsen kerzengerade nach oben. (Foto: Thomas LEHMANN)

In den Sommermonaten bis in den Herbst hinein wird alle paar Tage getaucht – in beiden Substratvarianten. Je nach Wärme alle 3-5 Tage. Ich lasse in dieser Zeit das Substrat zwar antrocknen, aber niemals ganz abtrocknen. In den Töpfen und Schalen bleibt es immer so feucht, dass sich Algen innen am Pflanzgefäß bilden. Staunässe vermeide ich aber auch in dieser Zeit. Ich habe es nie selbst ausprobiert, aber Staunässe sollen sie wohl gar nicht vertragen. Vom Winter bis ins Frühjahr wird nur alle 7 Tage getaucht. Auch da ist der Topf nicht vollkommen trocken, aber trockener als im Sommer. Eigentlich sollte man beim Namen xerophyticum (xero = trocken) erwarten, dass es ausgeprägte Trockenzeiten gibt. Dem ist aber nicht so am Naturstandort. Eine gewisse Feuchtigkeit herrscht dort immer, auch wenn es von Januar bis April deutlich weniger regnet. Obwohl die Luftfeuchtigkeit am Naturstandort ganzjährig sehr hoch ist, haben meine Mexipedien mit trockener Luft keine Probleme.

Hier noch ein Größenvergleich mit einer 2-Cent-Münze (Foto: Thomas LEHMANN)

Das Tauchwasser wird im Sommer auf ca. 350 Mikrosiemens aufgedüngt, im Winter auf ungefähr 200 Mikrosiemens, da ich im Winter mit künstlicher Beleuchtung kultiviere. Gelegentlich spüle ich die Töpfe mit klarem Wasser durch, um ein Versalzen des Substrats zu verhindern. Auch wenn Mexipedium xerophyticum fast ausschließlich an der Nordseite der Kalkfelsen wächst, ist die Lichtintensität in Mexiko deutlich höher als bei uns in Mitteleuropa. Deswegen hatte ich mich von Anfang an für die künstliche Beleuchtung im Winter entschieden. Ob sie entscheidend für eine erfolgreiche Kultur ist, kann ich nicht sagen. Beleuchtet werden die Pflanzen mit Leuchtstoffröhren aus der Aquaristik, die speziell für das Pflanzenwachstum entwickelt sind und dementsprechend einen hohen Anteil an rotem und blauem Licht haben.

Die Temperaturen stellen im Wohnraum keine besondere Herausforderung dar. Im Sommer ist es ja ohnehin warm bei uns. Im Winter läuft die Heizung und macht es schön warm. Obwohl die Temperaturen am Natrurstandort eindeutig warm sind, verträgt Mexipedium xerophyticum aber auch kühlere Bedingungen sehr gut, wenn es dann auch etwas trockener gehalten wird. Ich habe in einigen Quellen schon gelesen, dass selbst Temperaturen um 5 Grad nachts gut vertragen werden. Also selbst wenn die Heizung einmal ausfällt, dürfte es mit dem „Mexchen“ – wie ich es immer nenne – keine Probleme geben. Temperaturen von weit über 30 Grad im vergangenen Sommer wurden ohne Probleme vertragen. Nur etwas öfter tauchen musste ich bei dieser trockenen Hitze.

Da die Pflanzen im Laufe der Jahre recht breite Ausmaße annehmen können durch die langen Rhizome zwischen den Pflanzen, sollten sie ab einer gewissen Größe in Schalen kultiviert werden. Außerdem ist es zu empfehlen, Mexipedium etwas tiefer in das Pflanzgefäß zu setzen und das Substrat nicht bis zum Topfrand aufzufüllen, sodass ein Rand entsteht, über den die Rhizome nicht hinwegwachsen können. Wachsen sie in die Luft, dann bilden sich keine Wurzeln. Diese Triebe können zwar trotzdem blühen, aber da Mexipedium ohnehin nicht zu den Vielwurzlern gehört, sollte man schon schauen, dass jeder Trieb auch seine Wurzeln schlagen kann. Sollten dennoch Rhizome in die Luft wachsen, werden sie, je nach verfügbarem Platz, bei mir mit Steinen beschwert oder mit Krampen aus rostfreiem Edelstahl im Substrat fixiert.

Ich hoffe, mit diesem Beitrag ein wenig Interesse an dieser vom Aussterben bedrohten Naturform geweckt zu haben, damit möglichst viele Pflanzen in Kultur erhalten bleiben, falls die letzten in der Natur verbliebenen Pflanzen vom nächsten Waldbrand – was in der Gegend leider keine Seltenheit ist- dahingerafft werden und für immer verloren sind. Traut euch an die Kultur, sie ist gar nicht so kompliziert, wie man immer wieder liest! Und diese kleinen zarten Blüten verzaubern einen immer wieder aufs Neue.

Autor: Thomas LEHMANN

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Mexipedium xerophyticum (Foto: Thomas LEHMANN)
Mexipedium xerophyticum (Foto: Thomas LEHMANN)
Mexipedium xerophyticum (Foto: Thomas LEHMANN)
Mexipedium xerophyticum (Foto: Thomas LEHMANN)