{"id":17750,"date":"2016-12-01T17:25:13","date_gmt":"2016-12-01T16:25:13","guid":{"rendered":"http:\/\/staging.orchidee.de\/?p=17750"},"modified":"2023-09-10T23:39:32","modified_gmt":"2023-09-10T21:39:32","slug":"paphiopedilum-tafeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orchidee.de\/en\/paphiopedilum-tafeln\/","title":{"rendered":"Paphiopedilum Tafeln"},"content":{"rendered":"<section class=\"l-section wpb_row height_auto width_full color_alternate\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"w-slider us_custom_35e1d066 style_none fit_cover\"><div class=\"w-slider-h\"><div class=\"royalSlider\"><div class=\"rsContent\"><a class=\"rsImg\" data-rsw=\"1800\" data-rsh=\"900\" href=\"https:\/\/orchidee.de\/wp-content\/uploads\/books_KF.jpg\"><span data-alt=\"\"><\/span><\/a><\/div><\/div><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/orchidee.de\/wp-content\/uploads\/books_KF.jpg\" width=\"1800\" height=\"900\" alt loading=\"lazy\"><\/div><div class=\"w-slider-json\" onclick='return {&quot;loop&quot;:true,&quot;fadeInLoadedSlide&quot;:false,&quot;slidesSpacing&quot;:0,&quot;imageScalePadding&quot;:0,&quot;numImagesToPreload&quot;:2,&quot;arrowsNav&quot;:false,&quot;arrowsNavAutoHide&quot;:false,&quot;transitionType&quot;:&quot;fade&quot;,&quot;transitionSpeed&quot;:1000,&quot;block&quot;:{&quot;moveEffect&quot;:&quot;none&quot;,&quot;speed&quot;:300},&quot;controlNavigation&quot;:&quot;none&quot;,&quot;imageScaleMode&quot;:&quot;fill&quot;,&quot;autoScaleSlider&quot;:true,&quot;autoScaleSliderWidth&quot;:1800,&quot;autoScaleSliderHeight&quot;:900,&quot;fitInViewport&quot;:false}'><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><section class=\"l-section wpb_row height_huge\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><h1 class=\"w-post-elm post_title us_custom_e939c30a entry-title color_link_inherit\">Paphiopedilum Tafeln<\/h1><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><section class=\"l-section wpb_row height_auto\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_grid cols_1-3 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"w-image align_none\"><div class=\"w-image-h\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"280\" height=\"400\" src=\"https:\/\/orchidee.de\/wp-content\/uploads\/Buch_Paphiopedilum_Tafeln.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"Paphiopedilum Tafeln\" srcset=\"https:\/\/orchidee.de\/wp-content\/uploads\/Buch_Paphiopedilum_Tafeln.jpg 280w, https:\/\/orchidee.de\/wp-content\/uploads\/Buch_Paphiopedilum_Tafeln-224x320.jpg 224w\" sizes=\"auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\">[vc_wp_text]\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<th>Autor\/in<\/th>\n<td>Gr\u00e4ser, Gisela<br \/>\nSchoser, Dr. Gustav<br \/>\nBillensteiner, Herbert<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>ISBN<\/th>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Rezensent<\/th>\n<td>Irene Bock<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th>Rezensionsdatum<\/th>\n<td>01.12.2016<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n[\/vc_wp_text]<\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><section class=\"l-section wpb_row height_medium\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"g-cols wpb_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Am 01. Oktober 2016 \u00fcberraschte uns Herr Ehrenfried Lucke mit einem kostbaren bibliophilen Werk, das er w\u00e4hrend des Symposiums im Orchideengarten Karge\/Dahlenburg der D.O.G. \u00fcbereignete. Es handelt sich um einen Druck von 106 Aquarellen mit Begleitheft ausschlie\u00dflich aus der Gattung Paphiopedilum. Wir danken an dieser Stelle Herrn Lucke nochmals f\u00fcr das gro\u00dfz\u00fcgige Geschenk, das unser Archiv betr\u00e4chtlich bereichert.<br \/>\nStadt Frankfurt am Main &#8211; Palmengarten [Hrsg.] (1993): Paphiopedilum, Tafeln von Gisela Gr\u00e4ser mit Begleitheft von Dr. Stephan Schneckenburger<br \/>\n106 Bildtafeln, Lithografien und Druck der Tafeln: Gerlach und Gross, Frankfurt am Main, Begleitheft 28 Seiten, Druck: Friedrich Bischoff, Frankfurt am Main<br \/>\nEtwa zehn Jahre dauerte die Vorbereitung zu dieser 106 Bildtafeln umfassenden Ausgabe. Die Bl\u00e4tter sind im DIN-A3-Format und stellen jeweils die einzelnen Pflanzen in ihrer nat\u00fcrlichen Gr\u00f6\u00dfe dar. Als Vorlagen dienten der K\u00fcnstlerin und Illustratorin Gisela Gr\u00e4ser die Paphiopedilen des Palmengartens in Frankfurt. Prof. Dr. Schoser, von 1968 bis 1991 Direktor des Palmengartens und Kenner sowie Freund der Frauenschuharten, hatte diese Edition in den 80er-Jahren bereits angeregt, da er sich schon damals etwa 20 Jahre lang mit dieser Pflanzengattung intensiv besch\u00e4ftigt hatte. Aus jener Zeit gehen ebenfalls einige Neubeschreibungen auf ihn zur\u00fcck, die er teilweise zusammen mit Dr. Karlheinz Senghas, Botanischer Garten Heidelberg, ver\u00f6ffentlicht hatte. Die Pflege der Pflanzengattung oblag Herbert Billensteiner, der aus dem Botanischen Garten Wien in den Palmengarten nach Frankfurt gekommen und ebenfalls schon durch Ver\u00f6ffentlichungen \u00fcber Frauenschuhe bekannt war. Sein Spezialgebiet war die Kultur der Frauenschuhe. Er hatte sich durch Reisen Kenntnisse \u00fcber Standorte und damit Kulturvoraussetzungen angeeignet.<br \/>\nGisela Gr\u00e4ser aus Frankfurt hatte sich dem Studium der wissenschaftlich-botanischen Zeichnung verschrieben und arbeitete als freie Illustratorin. Die Tafeln malte sie in Mischtechnik als Aquarell unter Zuhilfenahme auch von Buntstiften. So sind sehr naturgetreue und pr\u00e4zise Abbildungen entstanden, die nicht nur den wissenschaftlichen Anspr\u00fcchen gen\u00fcgen, sondern auch den Charakter und das Typische jeder Pflanze erfassen. Diese Eigenschaft unterscheidet Zeichnungen von Fotos, welche eine Momentaufnahme wiedergeben und Wesentliches wie auch Unbedeutendes gleicherma\u00dfen darstellen. Eine wissenschaftliche Zeichnung ist in der Lage, dem Betrachter Details vor Augen zu f\u00fchren, die auf einem Foto nicht zu erkennen sind: &#8220;Sie soll informieren, erkl\u00e4ren und unterrichten.&#8221; Da alle Zeichnungen von derselben K\u00fcnstlerin stammen, ist Form- und Farbgebung gleich. So lassen sich die einzelnen Tafeln gut miteinander vergleichen. Alle bis 1993 bekannten Arten sind repr\u00e4sentiert, teilweise auch mehrfach je nach Herkunft und Formenreichtum. Daher kann die Variationsbreite bei einzelnen weit verbreiteten Arten gut verglichen werden. Nat\u00fcrlich wurden nicht s\u00e4mtliche Spielarten der Spezies gemalt, denn das h\u00e4tte den Rahmen des Werkes bei Weitem gesprengt. Aber es ist die erste komplette Zusammenstellung und Bearbeitung der Gattung Paphiopedilum aus der Hand einer Illustratorin und damit eine Besonderheit.<br \/>\nDie Tafeln wurden zusammen mit einem 28-seitigen Begleitheft in gleicher Gr\u00f6\u00dfe in einer mit Leinen bezogenen Kassette zu einem Preis von seinerzeit 850,- DM ausgeliefert. Die Auflagenh\u00f6he war begrenzt auf 200 Exemplare. Das Begleitheft bringt keine monografische Bearbeitung der Gattung, da zu diesem Zeitpunkt bereits verschiedene Monografien erschienen waren, die beim Studium der Tafeln zu Rate gezogen werden k\u00f6nnen. Es enth\u00e4lt eine kurze Betrachtung zu der K\u00fcnstlerin, einen \u00dcberblick \u00fcber die vorausgegangenen Abbildungen seit 1583, eine Darstellung zur Geschichte und Bedeutung der Gattung. Die Biologie, die Lebensweise und die Standorte der Frauenschuhorchideen werden behandelt. Der Autor Schneckenburger geht auf den Artenschutz ein und kommentiert die einzelnen Tafeln mit Artnamen, Sektion, Pflanzennamenautor, Literaturnachweis, Entdeckung, Verbreitung, Wachstumsbedingungen, Bl\u00fctezeit und gelegentlich kurzen Anmerkungen. Er unterscheidet zwei Subgenera: Brachypetalum und Paphiopedilum (im Gegensatz zur heutigen Ordnung, bei der zus\u00e4tzlich Parvisepalum als Subgenus z\u00e4hlt).<br \/>\nEinsichtnahme ist nur in der D.O.G.-Bibliothek m\u00f6glich.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Paphiopedilum Tafeln[vc_wp_text] Autor\/in Gr\u00e4ser, Gisela Schoser, Dr. Gustav Billensteiner, Herbert ISBN Rezensent Irene Bock Rezensionsdatum 01.12.2016 [\/vc_wp_text]Am 01. Oktober 2016 \u00fcberraschte uns Herr Ehrenfried Lucke mit einem kostbaren bibliophilen Werk, das er w\u00e4hrend des Symposiums im Orchideengarten Karge\/Dahlenburg der D.O.G. \u00fcbereignete. 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