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Orchidaceae of West-Central Africa, Vol.1

Alles lesen Am 4. September 2014 um 18:28 veröffentlicht

361 Seiten mit 396 S/W-Illustrationen und Anhang von 190 Seiten farbiger Abbildungen von Herbarbelegen, 155 Verbreitungskarten und 47 Pflanzenfotos, 21 × 29 Hardcover, Fadenbindung, Englisch; Gdansk University Press 2010; ISBN 978-83-7326-763-3

Diese Publikation ist der erste Teil einer wissenschaftlichen Reihe mit dem Titel “Orchidaceae of West-Central Africa“ und umfasst die Regionen Tschad, Kamerun, Gabun, Angola, Kongo und die Zentralafrikanische Republik. Dieses Werk ist den polnischen Botanikern Prof. Jan Kornas und Prof. Stanislaw Lisowski, zwei hervorragenden Kennern der afrikanischen Flora, gewidmet.

Der erste Band beinhaltet zunächst eine Einführung zu der Geografie, dem Klima, der Vegetation und der Geschichte der botanischen Erforschung des behandelten Gebietes. Weiterhin erfolgt die Darstellung der angewandten Methoden.

Es wurden insgesamt 95 Gattungen und 840 Arten im Gebiet festgestellt und darüber hinaus 9000 Belege aus verschiedenen Herbarien ausgewertet, von denen etwa 3200 im ersten Band enthalten sind.

Kapitel drei enthält den Pflanzenteil, der die Subfamilien Orchidoideae, Tropidioideae, Spiranthoideae, Neottioideae undVanilloideae umfangreich darstellt.

Die Subfamilien, Triben, Subtriben, Gattungen und Arten sind entsprechend der taxonomischen Ordnung nach D.L. Szlachtko in “Systema Orchidalium” (1995) angeordnet.

Zu jeder Subtribus werden ein Gattungsschlüssel und ein Artenschlüssel angegeben. Sehr umfangreich vertreten sind die TribenDiseae, Satyrieae und Orchideae mit der Subtribus Habenariinae, die wohl den größten Anteil bei der Aufstellung der Arten einnimmt.

Die Darstellung der Arten erfolgt nach Sektionen. Jede Art wird mit dem akzeptierten lateinischen Namen, dem Autor, Literaturzitat, einer Liste der Synonyme und einer ausführlichen Beschreibung aufgeführt. Weiterhin werden Anmerkungen zur Ökologie und zur generellen und speziellen Verbreitung gegeben.

Die meisten Arten werden zusätzlich durch eine, meist hervorragende, Strich-Zeichnung illustriert.

Dem Pflanzenteil folgt ein umfangreicher Anhang von 190 Seiten mit farbigen Darstellungen von 158 Herbarbelegen, 155 Verbreitungskarten und 47 Tafeln mit farbigen Blüten- und Standortaufnahmen.

Die Publikation ist in der D.O.G.-Bibliothek vorhanden.


Orchidaceae of Tahiti, French Polynesia

Alles lesen Am 25. August 2014 um 23:19 veröffentlicht

139 Seiten mit 26 SW-Illustrationen und 37 farbigen Abbildungen, 19 × 27cm, kartoniert, Fadenbindung, Englisch; Gdansk University Press 2010; ISBN 978-83-7326-795-4

Diese Publikation mit dem Titel “Orchidaceae of Tahiti, French Polynesia” behandelt die Orchideenflora der Insel Tahiti im Pazifischen Ozean. Tahiti gehört zum französischen Überseedepartment Französisch Polynesien, das auf Grund seines vulkanischen Ursprungs und seiner Lage nahe des Äquators besondere geologische und klimatische Bedingungen aufweist. Die höchste Erhebung auf Tahiti Nui ist der Mount Orohena mit 2241 m. Durch die isolierte Lage ist die Vegetation wesentlich ärmer an Arten, dafür aber spezifischer als die der östlich liegenden kontinentalen Bereiche Neuseeland und Melanesien. Von den 495 einheimischen Arten sind etwa 45 % endemisch, andererseits wurden mehr als 300 fremde Arten durch den Menschen angesiedelt.

Das Buch enthält zunächst eine Einführung zur Geografie, dem Klima und der Vegetation von Tahiti. Weiterhin erfolgt die Darstellung der angewandten Methoden. Im Kapitel Orchidaceae erfolgt die Aufzählung der im Gebiet vorkommenden Orchideengattungen und Arten. Es wurden insgesamt 24 Gattungen registriert, davon drei eingeführte Gattungen, 28 heimische Arten sowie drei fremde Arten im Gebiet. Acht Arten, die für das Gebiet in der Literatur genannt wurden sind als nicht vorkommend ausgegliedert worden.

Der Pflanzenteil ist nach Subfamilien, Triben, Subtriben, Gattungen und Arten nach der taxonomischen Ordnung nach SZLACHTKO et.al. (1995) angeordnet. Innerhalb der Subtriben sind die Gattungen und innerhalb der Gattungen die Arten alphabetisch geordnet. In den meisten Fällen ist jeweils nur eine Art zu jeder Gattung aufgeführt. In den Fällen, wo mehr als eine Art je Gattung vorkommen, wurden Artenschlüssel angegeben.

Jede Art wird mit dem akzeptierten lateinischen Namen, dem Autor, Literaturzitat, einer Liste der Synonyme und einer ausführlichen Beschreibung dargestellt. Weiterhin werden Anmerkungen zur Ökologie und zur generellen und speziellen Verbreitung gegeben. Die meisten Arten werden zusätzlich durch eine Strich-Zeichnung illustriert.

Dem Pflanzenteil folgt ein Anhang aus 37 Farbtafeln mit farbigen Landschafts-, Blüten- und Standortaufnahmen. Insgesamt werden 23 der insgesamt 31 Arten, jeweils mit Blütenaspekt und Habitusaufnahme abgebildet.

Die Publikation ist in der D.O.G. – Bibliothek vorhanden und kann dort eingesehen werden


Orchidaceae of Ivory Coast

Alles lesen Am um 23:05 veröffentlicht

396 Seiten, viele S/W-Zeichnungen, 24 × 17 cm, Englisch, Pappeinband, Fadenheftung; RUIZIA Monografías del Real Jardín Botánico, CSIC, 20, Madrid, ISBN 978-84-00-08725-8

Innerhalb von 6 Jahren ist ein weiteres Buch erschienen, das sich mit der Orchideenflora des afrikanischen Staates Elfenbeinküste beschäftigt. Während der Autor F. PEREZ-VERA seine Kenntnisse der dortigen Orchideen aus erster Hand hat und in seinem Buch (2003) die Beschreibungen auf der Basis lebender Pflanzen vorgenommen hatte (siehe Buchbesprechung in “Die Orchidee” 55(3):279, 2004), basieren die Pflanzenbeschreibungen und die SW-Zeichnungen im vorliegenden Buch ausschließlich auf Herbarmaterial und entsprechenden Literaturangaben. Dementsprechend gibt es mit Ausnahme des Buchumschlagbildes keine Farbfotos, die heutzutage eigentlich Standard sind. Es gibt auch nicht zu jeder beschriebenen Orchideenart eine Zeichnung, obwohl entsprechende Herbarbelege zitiert sind.

Nach dem Inhaltsverzeichnis folgt die Einleitung, die nicht nur aus den geografischen Angaben zur Elfenbeinküste besteht sondern auch aus einer tabellarischen Aufstellung der Orchideenarten für die Elfenbeinküste im Vergleich zum westlich gelegenen Nachbarland Guinea, aus der hervorgeht, dass im Staat Elfenbeinküste wesentlich mehr Orchideenarten vorkommen. Dann folgt das Kapitel “Unterlagen und Methoden“, aus dem hervorgeht, dass die taxonomische Gliederung auf SZLACHETKOs früheren Arbeiten beruht. Weiterhin wird ausgeführt, dass die Gattungen innerhalb der Subtriben und die Arten innerhalb der Gattungen alphabetisch angeordnet sind. Die Zeichnungen sind von 2 Mitarbeiterinnen vorgenommen worden, meistens auf der Basis von SZLACHETKOs Skizzen, die er von dehydrierten Blüten der Herbarbelege anfertigte. Anschließend wird kurz die Orchideenfamilie mit einem künstlichen Schlüssel für die 66 behandelten Orchideengattungen und einem natürlichen Schlüssel für die 7 behandelten Unterfamilien vorgestellt.

Im Hauptteil des Buches werden auf etwas über 350 Seiten die Unterfamilien, Triben, Subtriben, Gattungen und Arten kurz vorgestellt. Nach dem Artnamen folgen eine Pflanzenbeschreibung, Angaben zum Biotop mit Blütezeit und die Verbreitung in Afrika sowie die Aufzählung der untersuchten Herbarbelege. Bei der zugrunde gelegten Taxonomie benutzt SZLACHETKO seine eigenen Forschungsergebnisse, so gibt es z. B. die von ihm aufgestellten Gattungen Afrorchis SZLACH. 2006, Ceratopetalorchis SZLACH. 2003, Plantaginorchis SZLACH. 2004, Podandiella SZLACH. 1998, Schlechterorchis SZLACH. 2003, Szlachetkoella MYTNIK 2007 usw. Diese von SZLACHETKO eingeführten Gattungsnamen werden von der “World Checklist of Orchidaceae“ (Kew) nicht anerkannt, sondern nur als Synonyme geführt. Bei vielen Gattungen wird die Gynostemium-Struktur, der sich SZLACHETKO in der Vergangenheit besonders gewidmet hat, zeichnerisch dargestellt. Bei den Zeichnungen für die Arten werden hauptsächlich die Blütenteile wiedergeben.

Am Buchende folgt die Literatur (auf 1 ½ Seiten), das Verzeichnis der wissenschaftlichen Orchideennamen mit Seitenzahl und schließlich die Aufstellung der 2212 Herbarbelege, die nach Autoren alphabetisch geordnet sind; die meisten stammen übrigens von PEREZ-VERA (s. o.).

Abschließend lässt sich sagen, dass sich dieses Buch hauptsächlich für Wissenschaftler eignet, die sich eingehend mit afrikanischen Orchideen, besonders von der Elfenbeinküste, beschäftigen. Für Liebhaber, die ihre Orchideen aus dem westlichen Afrika bestimmen wollen, ist es weniger brauchbar, weil die Zeichnungen nicht für jede Art vorliegen; außerdem zeigen sie nur in wenigen Ausnahmefällen den Habitus und den natürlichen Blütenaufbau und meistens nur die einzelnen Blütenteile.

Das Buch ist in der D.O.G.-Bibliothek zur Einsichtnahme vorhanden.


Polish Botanical Studies Vol. 20

Alles lesen Am um 19:48 veröffentlicht

Szlachetko, Darius, Rutkowski, P. & Mytnik J. (2005): Contributions to the taxonomic revision of the subtribes Spiranthinae, Stenorrhynchidinae and Cyclopogoninae (Orchidaceae) in Mesoamerica and the Antilles; Polish Botanical Studies Vol. 20

387 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen, SW-Illustrationen und Verbreitungskarten,
24 x 17 cm kartoniert, Englisch; Polish Academy of Sciences, Lubicz 46, Pl-31-512 Krakau
ISBN: 83-89648-18-0

Diese Publikation beinhaltet die taxonomische Revision der Subtrieben Spiranthinae, Stenorrhynchidinae und Cyclopogoninae von Mittelamerika und den Karibischen Inseln. Die taxonomische Entwicklung von insgesamt 170 Arten in 35 Gattungen wird dargestellt.

Nach einer kurzen Einführung in der die Methoden und das behandelte Gebiet dargestellt werden, folgt in drei Abschnitten die Abhandlung der einzelnen Subtrieben, die Gattungen und Arten. Zu jedem Subtribus wird einleitend ein Gattungsschlüssel aufgeführt und anschließend jede Gattung mit den Sektionen und allen im Gebiet vorkommenden Arten beschrieben. Die charakteristischen morphologischen Merkmale jeder Art werden dabei durch detaillierte Illustrationen hervorgehoben und mit teils farbigen Blütenfotos, Verteilungskarten und Abbildungen von Herbarbelegen ergänzt. Weiterhin erfolgt eine recht umfangreiche Beschreibung jeder Art und die Auflistung der wichtigsten Synonyme mit Autor und Literaturangabe der Erstbeschreibung.

Abschließend folgt eine umfangreiche Literaturliste sowie ein Index der Gattungs- und Artnamen mit Synonymen.

Die Publikation ist in der D.O.G – Bibliothek zur Einsichtnahme vorhanden.


Gynostemia Orchidalium IV

Alles lesen Am um 19:47 veröffentlicht

313 Seiten, 408 SW-Illustrationen, 18 x 25 Hardcover, Fadenbindung, Englisch; Acta Botanica Fennica 180, Finnish Zoological and Botanical Publishing Board,
ISBN 978-951-9469-74-4

Diese Publikation ist vierter und abschließender Teil einer wissenschaftlichen Reihe mit dem Titel Gynostemia Orchidalium in der die gattungsspezifische Struktur des Gynostemiums dargestellt wird. Im vorliegenden Band wird die Unterfamilie Vandoideae (sensu SZLACHETKO 1995) mit den Triben Maxillarieae PFITZER, Cryptarrheneae DRESSLER, Zygopetaleae PFITZER, Dicheeae PFITZER, Telipogoneae SZLACH., Ornithocephaleae SZLACH. und Oncidieae PFITZER bearbeitet.

Die Abhandlung erfolgt geordnet nach Tribus und Subtribus und in alphabetischer Reihenfolge der Gattungen. Die Gattungen sind von Band 1 durchgehend nummeriert. Bei jeder Gattung wird der Autor mit Literaturzitat angegeben und anschließend erfolgt eine detaillierte Beschreibung des Gynostemiums kombiniert mit einer Zeichnung der wichtigsten Gattungsmerkmale. Gelegentlich sind zusätzlich mikroskopische Aufnahmen bestimmter Teile des Gynostemiums beigefügt.
Insgesamt werden im vorliegenden Band 228 Gattungen mit 408 Abbildungen behandelt.

Abschließend erfolgt eine Auflistung der repräsentativen Muster und ein Index der wissenschaftlichen Namen.
Die Publikation ist in der D.O.G – Bibliothek vorhanden und kann eingesehen werden